Heute stell ich euch mal das Buch vor, dass ich gerade gelesen habe: A Long Way Down, von Nick Hornby.
Den Autor kennen wahrscheinlich viele von euch. Hornby hat unter anderem auch High Fidelity und About a Boy geschrieben geschrieben (wovon es auch ziemlich gute Verfilmungen gibt, über die ich eigentlich auch mal was schreiben könnte..). Weiter unten werde ich auch noch etwas zur Hornby schreiben, aber jetzt wieder zum Buch:
Statt einer Zusammenfassung habe ich euch einfach mal den Klappentext abgeschrieben:
Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der ehemals berühmte Talkmaster Martin, das ebenso aufmüpfige wie unverstandene Mädchen Jess und der glücklose Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen …
Obwohl man es sich anfangs vielleicht nicht vorstellen kann, ist der Roman verdammt witzig. Man kann gar nicht anders als zwischen durch zu lachen und damit seine Mitmenschen zu verschrecken (hatte das Erlebnis im Bus). Das eigentlich sehr ernste Thema verpackt Hornby also sehr humorvoll (habe noch nie so viele Schimpfwörter einem Buch gesehen!) und regt trotzdem zum nachdenken an.
Hornby schreibt abwechselnd aus der Sicht der vier Hauptprotagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist zwar nicht besonders spannend, da im Grunde nicht viel passiert. Das stört in diesem Fall gar nicht, da man mit der Beziehung zwischen den Charakteren und deren Problemen genug beschäftigt ist. A Long Way Down erinnert mit seinem moralischen Hintergrund auch an vorherige Werke von Hornby, wie About a Boy in dem ebenfalls die Themen Selbstmord(versuch) und Depression auftauchen.
Also wer zwar Interesse an „tiefgründiger“ Literatur hat, aber nicht die Lust verspürt sich mit einem trockenen Text zu befassen, der hat mit A Long Way Down genau das Richtige gefunden.
Fakten zu Nick Hornby:
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Geb. am 17.April 1957 in Redhill, GB
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Studierte Anglistik in Cambridge (schrieb während dessen auch Bühnen-, Fernseh- und Hörspiele)
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Widmete sich 1992 ganz dem Schreiben
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Schrieb auch für Zeitungen wie die Sunday Times
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Setzt sich in Büchern mit dem Alltag auseinander
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Teilweise autobiografisch
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Hat authistischen Sohn, deshalb auch Gründungsmitglied von TreeHouse, die sich für bessere Betreuung von autistischen Kindern einsetzen
Werke:
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1992: Fever Pitch
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1995: High Fidelity
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1998: About a Boy
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2001: How to be Good
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2003: 31 Songs
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2005: A Long Way Down
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2008: Slam





